Weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Taubenproblematik im Innenstadtbereich

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Voussem,

 

dankenswerterweise hat die Verwaltung schon Maßnahmen zur Eindämmung des Taubenbestandes und seiner unliebsamen Begleiterscheinungen in der Innenstadt ergriffen. Nach Auffassung der FDP-Fraktion reichen aber die Maßnahmen zum Unterlassen von Fütterungsaktionen und zur Taubenvergrämung durch sog. Abwehrspitzen nicht aus, um den Taubenbestand nachhaltig zu reduzieren.

Daher seitens der FDP-Fraktion die Anregung und Anfrage, sich bei anderen Kommunen zu weiteren Maßnahmen insbesondere hinsichtlich sog. Taubenhäuser nach dem Baseler Modell (dort unter Beteiligung von Tierschutzverbänden und Universität entwickelt) zu informieren. In diesen Taubenhäusern werden regelmäßig die Taubeneier durch Gips- oder Plastikeier ausgetauscht, um die Population nachhaltig zu reduzieren.

In Euskirchen sind offensichtlich in erster Linie die Bereiche Herz-Jesu-Kirche, Fußgängerzone und Bahnhof betroffen. Es stellt sich die Frage, ob nicht im dortigen Umfeld derartige Taubenhäuser möglichst unscheinbar aufgestellt und „betrieben“ werden sollten.

Auf einen entsprechenden Artikel in der Kölner Lokalpresse einschl. Kommentar „Versuch mit guten Erfolgsaussichten“ wird verwiesen (Anlage).

Namens der FDP-Fraktion bitte ich um Behandlung/Beantwortung dieser Anfrage in der vorgenannten Sitzung. Um Stellungnahme und Aufzeigung von geeigneten Lösungsvorschlägen bzw. Initiativen zu der Anfrage wird in einer nachfolgenden Sitzung gebeten.

 

Mit freundlichen Grüßen

(Manfred van Bahlen)

Fraktionsvorsitzender

 


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